Wir über uns

Erste Anfänge liegen Jahrzehnte zurück. Wir begannen als „Tümpelgruppe“, einer lokalen Arbeitsgruppe für Arten- und Biotopschutz im Erlanger Bund Naturschutz, die dreizehn Jahre bestand. Die Gründung fand in der Karthäuserklau­se in Nürnberg durch Hartmut Altvater und Peter Kleiner statt. Unter diesem Namen wurden wir Bayern weit bekannt durch den so genannten „Weidenskandal“ (Rückschnitt einer Weidenhecke am Rand des Weihergrundstückes) in einer Zeit als das „Waldsterben“ Thema Nummer eins war, und jede Arbeit an Bäumen mit Argwohn betrachtet wurde. Wir engagierten uns damals nicht nur örtlich, sondern auch für Organisationen wie beispielsweise die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) und die Berggorilla-Patenschaft. Wir organisierten Infostände und führten jährliche Ausstellungen durch. Wir konnten damals mit einer höheren Anzahl aktiver Mitglieder über 50 Biotope in Erlangen und Umgebung betreuen. Manche Biotope haben wir damals selber planfestgestellt bzw. angelegt oder „aufgebessert“, z.B. durch Ausbaggern von Kleingewässern (Herzogenauracher Damm, Obere Wiesen, Aurachwiese usw.). Für die Rekonstruktion der „Seelöcher“ (Talrandvernässungen inkl. Tümpel bei Alterlangen) bekamen wir sogar eine Auszeichnung des Bayrischen Umweltministeriums. Heute gestaltet der Biber dieses Biotop! Wir fischten Weiher ab (z.B. einen der Atzelsberger Weiher), betreuten jahrzehntelang den Amphibien­zaun an der Umgehungsstraße bei Frauenaurach, pflanzten Feldgehölze, renaturierten einen Bach in der Mönau (JGD-Projekt) und gestalteten Biotope auch außerhalb des Stadtgebietes wie z.B. die Rosig-Sandgrube im Reichswald. Wir gaben sogar eine eigene Zeitschrift, den „Froschbiss“, heraus und stellten eigene Amphibienbestimmungsschlüssel her.

Gegründet und erstmals rechtlich eigenständig wurde die heutige Naturschutzgemeinschaft Erlangen e.V. im Oktober 1994. Unser Mitglied Hartmut Altvater erarbeitete u.a. einen Teil des ABSP Bayern (Arten- und Biotopschutz-Programm) der Stadt Erlangen. Auch später gaben wir Stellungnahmen zu Großprojekten ab (beispielsweise Kosbacher Damm, Flächennutzungsplan und Exerzierplatz). Wulf Nilson beteiligte sich als Vertreter der NGE an der letzten Amphibienkartierung im Erlanger Stadtgebiet (2011).

Geschäftsstelle der NGE

Naturschutzgemeinschaft Erlangen e.V.

Koldestraße 8b

91052 Erlangen

 

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